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B96 - Görlitz

Der Weg nach Görlitz von unserem Zwischenziel Leipzig war schon einmal alles andere als entspannt. „Polizei Großkontrolle“ auf der A14 und den umliegenden Straßen. Auch wenn wir nicht kontrolliert wurden und notgedrungen die A14 verlassen mussten, um über Land weiterzufahren, gab es kein richtiges Vorankommen. Irgendwann haben wir es dann doch am späten Nachmittag geschafft in unsere Pension anzukommen. Abends haben wir dann noch die Altstadt von Görlitz erkundet.


Die Altstadt mit der Peterskirche ist definitiv einen Besuch wert, wir möchten hier gar nicht auf die einzelnen Sehenswürdigkeiten eingehe, da es über 4000 denkmalgeschützte Gebäude gibt.

Interessant ist auch, dass in Görlitz der Kreisverkehr erfunden wurde. 1899 fuhren die ersten Fahrzeuge und Kutschen am Brautwiesenplatz im Kreis.

Görlitz wird auch Görliwood genannt, da hier über 100 Hollywood Filme gedreht wurden, unter anderem, In 80 Tagen um die Welt, Grand Budapest Hotel, die Vermessung der Welt, InglouriousBasterd.


Auf dem Weg von der Peterskirche runter an die Neiße haben wir dann Pop Blasmusik gehört. In der Neißestrasse spiele die Blechwerkstatt Görlitz, Mädels und Jungs ihr seid der Hammer, einem größeren Vogel hat es wohl nicht so gefallen, der Tubaspieler hat einen Riesen Vogelschiss auf den Kopf bekommen😊.


Mädels und Jungs der Blechwerkstatt Görlitz
Mädels und Jungs der Blechwerkstatt Görlitz

Eine Empfehlung zum Essen ist das Acanthus & Via Regia mit Terrasse an der Neiße oder gegenüber die Hausbrauerei Bierblume (leider keinen Tisch mehr frei an diesem Abend), beides in der Neißestrasse.


Unten an der Neiße kommt man früher oder später auch an der Altstadtbrücke vorbei. Hier befindet sich ein direkter Übergang für Fußgänger zur polnischen Nachbarstadt Zgorzelec.

Görlitz und Zgorzelec gehen nahezu ineinander übergehen, lediglich durch die Neiße getrennt. Es ist doch ein deutlicher Unterschied erkennbar. Vielleicht ist es ein Klischee, aber die dort sieht es so aus, wie man sich Polen vorstellt. Lediglich die erste Häuserzeile und damit die von Görlitz direkt einsehbare Seite wurde etwas hübsch zurechtgemacht.


Blick von Zgorzelec (Polen) auf die Peterskirche
Blick von Zgorzelec (Polen) auf die Peterskirche

Kleiner Absacker in der Altstadt auf dem Weg zurück zur Pension, haben wir im Biergarten zum Klötzelmönch genommen, das ist in der Langengasse 42



Kleiner Absacker
Kleiner Absacker

Die Unterkunft Pension am alten Waschhaus kann man wirklich empfehlen, sehr netter und lustiger Vermieter. Unsere Unterkunft in der Dachkammer, ohne Stehhöhe muss man schon mögen, aber wir fand es doch recht gemütlich, mit der alten frei stehenden Badewanne.


Dachkammer mit frei stehender Badewanne
Dachkammer mit frei stehender Badewanne

Schade war, dass leider kein Frühstück angeboten werden konnte. Aber auch das war kein Problem, 3 Gehminuten am Nikolaigraben ist die „Jesusbäckerei“, dort gibt es superleckere Backwaren und Kaffee, leider aktuell nur ToGo. Wir haben dann auf dem Boden im Zimmer an einem kleinen Nierentisch unser Frühstück eingenommen.


Eine Schillerlocke am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen
Eine Schillerlocke am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen


Weiter geht es im Nächsten Blog in Zittau.

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