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B96 – Ein stählerner Riese

Bereits beim Holen des Frühstückes beim Jesusbäcker in Görlitz hat es angefangen zu regnen. Gerade noch so ohne komplett durchgeweicht zu sein, haben wir es dann geschafft unser Auto für die weiterreise zu packen.

Unsere Route geht über die B99 entlang der Deutsch polnischen Grenze zum Startpunkt der B96 nach Zittau. Vorbei am Berzdorfer See, ein 2013 gefluteten Restloch des ehemaligen Braunkohletagebaus Berzdorf. Eigentlich ein toller See zum Baden, aber da war doch noch was, ja stimmt es regnet☹.


Aber was ist das? In der Ortschaft Hagenwerder erhebt sich zwischen den Bäumen ein riesiges Monster aus Stahl, das mussten wir natürlich erkunden, trotz Regen.

Das Monster ist der Schaufelradbagger 1452. Der Schaufelradbagger ist wirklich riesig 75 Meter lang, 33,5 Meter hoch, und mit seinem Verladeausleger auf ganze 47,85 Meter in der Breite. Der Radausleger und auch der Verladeausleger haben eine Größe von je 29 Meter in der Länge und einen Vorschub von 12 Meter.


Schaufelradbagger 1452
Schaufelradbagger 1452

Typenschild
Typenschild

Der Bagger war bis 2001 im Braunkohletagebau im Einsatz. Auf dem Gelände gibt es noch viele weitere Baumaschinen und Loks aus dem Braunkohletabebau zu sehen.


E-Lock (Krokodil) mit Kohlewagen
E-Lock (Krokodil) mit Kohlewagen

Wir wurden auch an der Kasse direkt von einem sehr netten älteren Herrn empfangen, der viele Geschichten und Anekdoten zu Görlitz und zum Braunkohletagebau am Berzdorfer See erzählen konnte.


Ein Besuch dort lohnt sich wirklich, auch unsere Tochter hatte riesen Spaß bis auf 24 Meter den Koloss zu erklimmen.


Hier noch ein paar Informationen zum Berzdorfersee.

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